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Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Körper überwiegend nicht selbst synthetisieren kann, die aber für den Stoffwechsel lebensnotwendige Funktionen haben.
Kasmir Funk hat das Wort "Vitamine" erstmals gebraucht, es ist zusammengesetzt aus vita (lateinisch Leben) und Amine, die Bestandteil der bis dahin entdeckten Vitamine waren. In seinem Vorwort zum 1924 in Paris erschienenen Buch über Vitamine: "Histoire et conséquences partiques de la découverte des vitamines" hat er sich die Frage gestellt, warum sich der neuzeitliche Mensch über Vitamine Gedanken machen muss, wo die Menschheit doch viele Jahre ohne dieses Wissen überlebt hat. Die Antwort sieht er in unseren Ernährungsgewohnheiten, die erst durch die maschinelle Bearbeitung von Lebensmitteln möglich wurde. Während früher Brot aus Vollkorn gegessen wurde, sind beispielsweise beim Mehl Typ 405 kaum noch Mineralstoffe und Vitamine enthalten.

Es werden fettlösliche und wasserlösliche Vitamine unterschieden:

Fettlösliche Vitamine

Punkt Vitamin A
Punkt Vitamin D
Punkt Vitamin E
Punkt Vitamin K

Wasserlösliche Vitamine

Punkt Vitamin B1 (Thiamin)
Punkt Vitamin B2 (Riboflavin)
Punkt Vitamin B6 (Pyridoxin)
Punkt Vitamin B12 (Cobalamin)
Punkt Biotin (Vitamin H)
Punkt Folsäure / Folat (Vitamin B9)
Punkt Niacin (Vitamin B3)
Punkt Pantothensäure (Vitamin B5)
Punkt Vitamin C


Quellen:

Pschyrembel Klinisches Wörterbuch 2011, 262. Auflage, 2010
H. K. Biesalski, J. Schrezenmeir, P. Weber, H. Weiß: Vitamine, Physiologie, Pathophysiologie, Therapie, 1997
Mörike, Betz, Mergenthaler: Biologie des Menschen, 1991
Gaby Hauber-Schwenk, Michael Schwenk: dtv-Atlas Ernährung, 2000

Ausführliche Quellenangaben



Startseite | Impressum |  Letzte Aktualisierung:  15.05.2016