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Glossar

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A/B

Abriebgruppe

Die Bestimmung erfolgt nach der EN ISO 10545-7. Die Abriebgruppe gibt an, wie widerstandsfähig eine Fliese gegenüber Begehung und kratzenden Verschmutzungen ist. Es werden 5 Stufen unterschieden.
Gruppe 1 ist für niedrige Beanspruchung geeignet und verträgt keine kratzenden Verschmutzungen.
Gruppe 5 sehr hohe Begehungsfrequenz, geeignet auch für hohe kratzende Verschmutzungen wie zum Beispiel in Läden, Hotels und Eingangshallen. (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Fliesenlexikon Fliesen-Feldmann, zuletzt besucht am 31.Juli 2012)

Abriebklasse

Abriebs-
klassen
AC 1 AC 2 AC 3 AC 4 AC 5
IP-Wert > 900 > 1800 > 2500 > 4000 > 6500

Die Beständigkeit gegen Abrieb eines Laminatbodens wird als Abriebklasse (AC 1, AC 2, ... nach DIN EN 13329) angegeben. Abrieb wird beispielsweise durch das Betreten eines Bodenbelages, oder verschieben von Stühlen erzeugt. Für die Ermittlung dieses Wertes wird ein Stück Laminat (Prüfkörper) in eine Vorrichtung eingespannt. Ein mit Schmiergelpapier bespanntes Rad dreht sich über den Prüfkörper. Jeweils nach 100 Umdrehungen wird geprüft, ob auf dem Laminat Anzeichen von Abrieb zu sehen sind und nach jeweils 200 Umdrehungen das Schmiergelpapier erneuert. Der Abriebpunkt (IP) gibt die Anzahl der Umdrehungen an, nach denen das erste Mal ein Durchrieb des Dekordrucks klar zu erkennen war Quelle: Abriebklassen und Beanspruchungsklassen bei Laminat, zuletzt besucht am 31.Juli 2012)

AbzieherAbzieher

Sie bestehen aus einem Griff und einer Halterung für eine Gummilippe. Der Griff hat meist eine Aushöhlung, in die ein Stiel zur Verlängerung eingesteckt werden kann. Abzieher gibt es in verschiedenen Breiten. Die Gummilippe kann fest montiert oder zum Auswechseln sein.

ADI-Wert

ADI steht für "Acceptable Daily Intake" zu deutsch "akzeptable / duldbare tägliche Aufnahme". Der ADI-Wert gibt die Menge eines Stoffes an, den ein Mensch ein Lebens lang verzehren kann, ohne das mit gesundheitlichen Einschränkungen zu rechnen ist. Angegeben wird der ADI-Wert in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag (mg/kg Körpergewicht * d). Teilweise wird die Einheit auch verkürzt in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht (mg/kg Körpergewicht). Quelle: Die Verbraucher Initiative e. V. (Hrsg.) (2006): ADI-Wert: Wie viel Zusatzstoff darf's sein? Zugriff am 17.5.2016

Aerosole

Aerosole sind Gemische aus festen oder flüssigen Bestandteilen und einem Gas. Beispiele für Aerosole sind Staub in der Raumluft oder Zigarettenrauch (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Wikipedia: Aerosol, aufgerufen am 3.8.2012, 9:30 Uhr)

Albumin

Albumin ist ein wasserlösliches kugelförmiges (globuläres) Protein, das in der Leber synthetisiert wird. Unter anderem dient es als Transportprotein für wasserlösliche Stoffe.

Allergen

Im Allgemeinen dient das Immunsystem dazu, z. B. Krankheitserreger zu bekämpfen. Alle Substanzen, die eine spezifische Immunreaktion im Körper auslösen werden als Antigene bezeichnet. Antigene, die eine allergische Reaktion auslösen heißen Allergene (Quelle: Pflege heute, Lehrbuch für Pflegeberufe, Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, Lektorat Pflege, München 2014).

Ausschlagen

Beim Ausschlagen wird die Wäsche ein- bis zweimal kräftig geschüttelt und anschließend sorgfältig zusammengelegt. So verhindert man, dass sich Falten beim längeren Liegen ins Gewebe eindrücken. Diese Falten lassen sich nur schwer wieder glätten.

Blutgerinnung

Ist ein sehr komplexer Vorgang durch den Blut vom flüssigen Zustand in einen halbfesten übergeht. Es dient dazu eine Blutung zu stillen; ohne Blutgerinnung würde ein Mensch mit einer Verletzung verbluten. Die Blutgerinnung verläuft in vier Phasen an denen 13 Gerinnungsfaktoren und verschiedene Proteine beteiligt sind.

C/D

Cholesterin

Cholesterin (auch Cholesterol) übernimmt in unserem Körper eine bedeutende Rolle. So ist Cholesterin z. B. die Vorstufe von Steroidhormonen (hierzu zählen auch die Sexualhormone) und der Gallensäure. Enthalten ist Cholesterin in vielen tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Butter, Käse und Wurst. Ein zu hoher Cholesteringehalt (Cholesterinspiegel) im Blut kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Deshalb sollten nach einer Empfehlung der Deutschen Herzstiftung nicht mehr als 250 bis 300 mg Cholesterin täglich verzehrt werden (Quelle Sie verlassen die Internetseite Deutsche Herzstiftung (Hrsg.): Cholesterin: Wie können sich Herzpatienten schützen? Zugriff 10.6.2016). Eine Reihe von Studien deutet darauf hin, dass insbesondere der Anteil der gesättigten Fettsäuren in der Nahrung reduziert werden sollte. Es ist aber nicht notwendig sich grundsätzlich fettarm zu ernähren (Quelle Sie verlassen die Internetseite Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (Hrsg.): Leber - Aufbau und Funktion. Zugriff 10.6.2016, und Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (Hrsg.): Allgemeine Maßnahmen gegen hohes Cholesterin. Zugriff 10.6.2016).

Chylomikronen

Es handelt sich um Lipoproteinpartikel mit einem Fett liebenden (lipophilen) Kern. Chylomikronen umschließen im Darm aufgenommene Nahrungsfette und transportieren sie über das Lymphsystem ins Blut und gelangen so in die Leber. Eine ähnliche Aufgabe haben Tenside in Waschmitteln. Sie umschließen fettlöslichen Schmutz in Mizellen, die im Wasser schwebend nach draußen transportiert wird.

Coenzyme

Es handelt sich um niedermolekulare Substanzen, die bei einer Enzymreaktion chemische Gruppen, Protonen oder Elektronen übertragen. Ein Coenzym bildet zusammen mit einem Enzymprotein (Apoenzym) ein aktives Enzym (Holoenzym).
Quellen: Sie verlassen die Internetseite Eintrag im IUPAC Compendium of Chemical Terminology, zuletzt besucht am 13.1.2012
Pschyrembel Klinisches Wörterbuch 2011, 262. Auflage, 2010

Dispersion

Eine Dispersion besteht aus zwei oder mehren Stoffen (wie beispielsweise Fett und Wasser), die sich nicht miteinander mischen oder verbinden können. In einer Dispersion wird ein Stoff (z. B. Milchfett = (dispergierte Phase, disperse Phase, innere Phase oder Nebenphase) möglichst fein in einem anderen Stoff (z. B. Milchflüssigkeit = Dispersionsmittel, Dispergens, kontinuierliche Phase, äußere Phase oder Hauptphase) verteilt. Die beiden Phasen können mithilfe physikalischer Methode wieder voreinander getrennt werden oder entmischen sich selbstständig. Stoffe können verschiedene Aggregatzustände wie fest, flüssig oder gasförmig annehmen. Die Bezeichnung der Dispersion ist abhängig vom Aggregatzustand der beteiligten Stoffe. Darüber hinaus kann noch weiter differenziert werden, ob die beteiligten Stoffe mit dem bloßen Auge erkennbar sind oder nicht. Bei den unten aufgeführten Beispielen handelt es sich um heterogene Gemische:

Be­zeich­nung Haupt­phase Neben­phase Beispiel
Gemenge Fest Fest Beton
Suspension Flüssig Fest Natur­trüber Apfel­saft
Emulsion Flüssig Flüssig Milch
Schaum Flüssig Gas Seifen­schaum
Aerosol Gas Fest Staub in der Luft
Aerosol Gas Flüssig Nebel

Quellen: Sie verlassen die Internetseite Wichtige Stoffgemische und Beispiele aus dem Alltag und CHEMIE.DE Information Service GmbH: Sie verlassen die Internetseite Dispersion (Chemie), Zugriff am 25.5.2016)

E/F

Eichstrich / Füllstrich

EichstrichBezeichnet die Markierung der Füllhöhe für ein bestimmtes Volumen an Gefäßen. Ein geeichtes Gefäß muss nur dann verwendet werden, wenn es zum Trinken des eingefüllten Getränkes verwendet wird. Wird ein offener Wein bestellt, so muss er in einer geeichten Karaffe überbracht werden, das Glas dagegen braucht keinen Eichstrich. Wird dagegen nur ein Glas Wein bestellt, so muss das Glas geeicht sein. Im wesentlichen beschränkt sich die Schankgefäßverordnung auf Biergläser, Schnaps- und Weingläser sowie Weinkaraffen. Der Eichstrich dient zur Kontrolle für den Kunden, ob ihm auch die bestellte Menge eines Getränkes überbracht wurde.

Emulsion

Fettlösliche Stoffe können sich in Wasser nicht lösen. Bei einer Emulsion verteilen sich winzig kleine Fett-Tröpfchen gleichmäßig in einer wässrigen Lösung, so dass die einzelnen Bestandteile nicht mehr voneinander unterschieden werden können. Beispiele für eine Emulsion sind Milch und Mayonnaise.

Endozytose

Bei der Endozytose wird das Virus von der Zellmembran umschlossen und danach als "coated vesicles" in das Zellinnere abgeben. Die Zellmembran wird später durch Enzyme aufgelöst.

Epithelien

Sind Abschlussgewebe, die im Körper verschiedene Aufgaben übernehmen.
Als Deckepithel bedecken die inneren oder äußeren Oberflächen des Körpers und schützen vor äußeren Einflüssen.
Resorbierende Epithelien, wie im Dünndarm, transportieren Stoffe von einem Medium zum anderen.
Drüsenepithelien produzieren Stoffe und geben diese an die Umgebung ab.
Sinnesepithelien können Reize aus der Umwelt aufnehmen.
Myoepithelien haben ähnliche Eigenschaften wie glatte Muskelzellen und können sich zusammenziehen (kontraktieren). Sie kommen beispielsweise in Milchdrüsen vor. Auch äußerlich unterschieden sich Epithelien stark voneinander, sie können aus einer oder mehren Zelllagen bestehen, verhornen oder mit Flimmerhärchen ausgestattet sein. Epithelien sind aber grundsätzlich frei von Blutgefäßen Sie verlassen die Internetseite weitere Informationen

Fadenlauf

FadenlaufBeim Weben gibt es einen Kett- und einen Schussfaden. Der Kettfaden liegt in Längstrichtung und ist auf dem Kettbaum aufgewickelt. Der Schussfaden liegt quer zum Kettfaden und wird abwechselt über und unter den Kettfaden gefädelt. Der Fadenlauf bezeichnet die Richtung der Kett- und Schussfäden, im Fadenlauf gemangelt wird also in Richtung der Kett- oder der Schussfäden.

Fakultativ pathogen

Möglicherweise krankheitserregend; bei der Infektion mit Schimmelpilzen tritt die Krankheit nur auf, wenn der Patient durch eine Vorerkrankung wie beispielsweise Diabetes mellitus oder eine Therapie (z. B. Glukokortikoidtherapie) geschwächt ist.

Flottenverhältnis

Als Flotte wird bei der Waschmaschine das Wasser + Waschmittel bezeichnet. Das Wasser / Waschmittelgemisch, das die Wäsche aufsaugt, wird als "gebundene Flotte", das nicht aufgesaugte als "freie Flotte" bezeichnet. Soll bei einem Desinfektionswaschmittel ein Flottenverhältnis von 1:5 vorliegen, so kommen auf 1 Teil Stoff 5 Teile Wasser oder anders ausgedrückt, auf 1kg Stoff kommen 5 Liter Wasser. (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Berechnen des Flottenverhältnis, Berufskolleg Werther Brücke Wuppertal)

G/H

Gram-Färbung

Eine Färbung, die nach Hans C. Gram (1853 – 1938) benannt wurde. Die Färbung teilt Bakterien in zwei Gruppen ein, solche, die sich dauerhaft violett färben lassen (gram-positiv) und solche, die sich nicht dauerhaft färben lassen (gram-negativ). Die Färbung lässt Rückschlüsse auf den Aufbau der Zellwand zu. Gram-positive Bakterien haben eine dicke Zellwand, während gram-negative Bakterien eine dünnere Zellwand besitzen, außerhalb derer sich eine zweite Membran liegt. (Quelle: Wöstemeyer, Mikrobiologie, 2009 und Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 256. Auflage, 1990)

Hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS)

Das hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) tritt meist im Kleinkindalter auf und wird häufig durch Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) hervorgerufen. Zuerst kann blutiger Durchfall auftreten, im Vollbild führt es zu akutem Nierenversagen, Blutarmut und einem Mangel an Blutblättchen. Durchschnittlich werden dem RKI 60 HUS-Fälle jährlich gemeldet (Robert Koch-Institut: Sie verlassen die Internetseite Zur aktuellen Häufung von EHEC-Infektionen und HUS-Fällen in Deutschland, Stand 30. Mai 2011)

Haut

Schema der HautDie Haut (siehe Abbildung) wird von der Oberhaut oder Epidermis und der bindegewebigen Lederhaut (Coruim) gebildet. Die Haut liegt dem Unterhautgewebe (Subcutis) auf. Im Unterhautgewebe kann sich eine Fettschicht bilden. Die Lederhaut ist beim Menschen durchschnittlich 1 mm dick und besteht aus einem dichten Geflecht aus kollagenen Fasern. Aus der Lederhaut wird durch Gerbung Leder hergestellt (Quelle: Mörike, Betz, Mergenthaler: Biologie des Menschen, 1991).

Hot Spot

Hot Spots (Hotspot) sind Bereiche, die heißer sind als die Umgebung. Um diese heißen Stellen zu vermeiden werden die Lebensmittel in einer Mikrowelle auf dem Drehteller gedreht, damit das Gargut möglichst gleichmäßig erwärmt wird (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Hotspot / Coldspot. Kochen in der Mikrowelle und Sie verlassen die Internetseite hot spots [Mikrowelle]. Enzyklo, zugegriffen am 3.12.2015).

I/J

 

K/L

Karbonathärte

Die Karbonathärte (auch temporäre oder vorübergehende Härte) ist eine wichtige Größe in der Aquaristik und bezeichnet die Konzentration an Hydrogenkarbonat (HCO3). Dieses Anion ist in der Lage Wasserstoff-Ionen (H+) zu binden und damit den pH-Wert zu stabilisieren. Der Anteil an Kohlenstoffdioxid (CO2) und Hydrogenkarbonat (HCO3) ist im Gleichgewicht.

Gleichgewicht Hydrogenkarbonat und Kohlenstoffdioxid

Sinkt die Konzentration an Kohlenstoffdioxid, wird Hydrogenkarbonat freigesetzt und der pH-Wert steigt. (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Wikipedia-Artikel Wasserhärte; Wasserhärte, FirstFish.de, zuletzt aufgerufen am 19.11.2015 um 10:46 Uhr)

Kilokalorie

1 kcal ist die Energiemenge, die benötigt wird um 1 Liter Wasser von 14,5 °C um ein weiteres Grad zu erwärmen. Eine Kalorien entspricht 4,182 J.

Kojisäure

Kojisäure wird neben anderen Mitteln in Kosmetika als Hautbleichmittel eingesetzt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand bei Einsatz der Substanz zur Hautbleichung, bei einer Konzentration von 1 % und zweimaliger Anwendung pro Tag keine Hinweise für eine gesundheitliche Gefährdung der Verbraucher (Sie verlassen die Internetseite Tagungsbericht vom 20. November 2008, BfR, aufgerufen am 9.2.2011). Der Einsatz von Kojisäure in Kosmetika ist in der Schweiz verboten (Sie verlassen die Internetseite Hautbleichmittel und andere Kosmetika aus Exotik-Läden / Hydrochinon, Koji-säure, Arbutin, Konservierungsmittel und Deklaration, Kant. Laboratorium BS 2005, aufgerufen am 9.2.2011).

Lösemittel (auch Lösungsmittel)

Lösemittel sind Flüssigkeiten, die andere Stoffe lösen oder verdünnen können, ohne sich dabei selbst oder den zu lösenden Stoff chemisch zu verändern. In den meisten Fällen sind Lösemittel gesundheitsschädlich, oftmals sind sie außerdem leicht brennbar. (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Gefahrstoffe in der Kunst - Lösemittel und Sie verlassen die Internetseite Schadstoff-Lexikon - Organische Lösemittel)

M/N

Maillard-Reaktion

Bei der Maillard-Reaktion reagieren reduzierende Zucker (wie Traubenzucker, Milchzucker oder Malzzucker → Kohlenhydrate) mit Aminosäuren (→ Proteine). Die bei der Reaktion gebildeten Verbindungen führen zu der braunen Färbung und den köstlichen Aromen, die z. B. beim Braten, Rösten oder Backen entstehen. Die Anzahl der gebildeten Aromen ist unglaublich hoch, so können alleine in Röstkaffee 600 Verbindungen nachgewiesen werden. Je höher die Temperatur ist, umso schneller läuft die Reaktion ab. Die Maillard-Reaktion führt teilweise aber auch zu unerwünschten Reaktionen beispielsweise, wenn beim Frittieren von kohlenhydratreichen Speisen das gesundheitsschädliche Acrylamid entsteht. Deshalb wird empfohlen, beim Frittieren die Temperatur von 175 °C nicht zu überschreiten.

Quellen: Sie verlassen die Internetseite Die Maillard-Reaktion
Sie verlassen die Internetseite Maillard-Reaktion, Louis Maillard
Hervé This-Benckhard: Rätsel und Geheimnisse der Kochkunst naturwissenschaftlich erklärt. 2011

Maßgedeck

Für das Maßgedeck existiert eine EU-Norm (Europäischen Norm EN 50242) und die DIN 44990. Laut DIN-Norm gehören zu einem Maßgedeck: 1 flacher Teller, 1 tiefer Teller, 1 Dessertteller, 1 Untertasse, 1 Tasse, 1 Trinkglas, 1 Messer, 1 Gabel, 1 Suppenlöffel, 1 Teelöffel, 1 Dessertlöffel, sowie zur Füllmenge eines Geschirrspülers mit 12 Maßgedecken zwei runden Schüsseln, 1 ovale Platte, 1 runde Schale und ein vierteiliges Servierbesteck (Sie verlassen die Internetseite Wikipedia-Eintrag).

Nährstoffe

Nährstoffe sind Kohlenhydrate, Lipide und Proteine. Mengenmäßig kleiner ist der Anteil der Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Aus den Nährstoffen werden die Baustoffe und die Energie gewonnen, um unsere Körperfunktionen aufrecht erhalten zu können.

Nomex®

Normex® Fasern der Firma DuPont zeichnen sich durch schwere Entflammbarkeit und Hitzebeständigkeit aus. Sie sind außerdem gegenüber Säuren, Laugen und aggressiven Gasen unempfindlich. Normex-Nadelfilz hält Temperaturen bis zu 240 °C aus.

O/P

Oxalsäure

Oxalsäure kommt in einigen Gemüsesorten wie Rhabarber, Spinat, Mangold und rote Beete vor, wird aber auch von Schimmelpilzen wie Aspergillus niger gebildet. Oxalsäure kann mit Kalzium unlösliche Salze bilden, wodurch Kalzium im Körper nicht mehr aufgenommen wird. Bei entsprechender Veranlagung können hohe Oxalsäurekonzentrationen zur Bildung von Nierensteinen führen (Quelle: Sie verlassen die Internetseite Oxalsäure, was-wir-essen.de, aufgerufen am 9.2.2011)

Physiologische

Die Lebensvorgänge im Organismus betreffend.

Ökologisch

Die Umwelt der Organismen betreffend.

Oozyste

Eine Oozyste (Mehrzahl: Oozysten) ist ein mikroskopisch sichtbares Entwicklungsstadium von Sporentierchen. Sie enthält 2 Sporozysten mit je 4 Sporozoiten. Nach der Reifung der Oozyste dringen diese aktiv in kernhaltige Wirtszellen ein und vermehren sich dort.

Q/R

Restfeuchte

Restfeuchte bezeichnet den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche in Prozent nach dem Schleudern oder Trocknen.

Rutschhemmung

Bei dem Testverfahren wird geprüft, bei welchem mittleren Neigungswinkel ein Boden noch sicher zu betreten ist.

Gesamtmittelwerte Bewertungsgruppe
von 6° bis 10° R 9
mehr als 10° bis 19° R 10
mehr als 19° bis 27° R 11
mehr als 27° bis 35° R 12
mehr als 35° R 13

(Quelle: BGR 181: Sie verlassen die Internetseite Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr, zuletzt besucht am 24. Juli 2010)
Weitere Informationen: BGR 181: Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr, Fassung von Oktober 2003.

S/T

Serotyp

Als Serotyp wird bei Bakterien oder Viren eine Variante innerhalb einer Unterart bezeichnet. Organismen werden in der Taxonomie aufgrund äußerlicher Merkmale in Gruppen eingeordnet. Die Reihenfolge ist hierarchisch geordnet und geht bei den Bakterien von der Gattung → Art → Unterart → Serotyp.

SockelleisteSockelleiste

Sockelleiste ist die Abschlussleiste eines Bodenbelages an der Wand. Gängige Materielaien sind Holz oder Kunststoff.

Sprue

Man unterscheidet die einheimische Sprue, die in Europa auftritt und die tropische Sprue, welche in Indien und der karibischen See vorkommt.

Stocken

Beim Stocken wird die Oberfläche des Terrazzos oder Betons bearbeitet. Mit einem Elektro- oder Drucklufthammer und Meißel entstehen mehr oder weniger tiefe Texturen mit einer Abtragstiefe bis zu 20 mm. Beim Feinstocken wird nur eine dünne Schicht entfernt (Quelle: Sichtbeton – Techniken der Flächengestaltung)

Synthese

Zusammensetzten von einzelnen Teilen zu einem größeren Ganzen.

U/V

Verdrillen

Hier werden zwei Garne miteinander verdreht. Beispiel ist das Kräuselvelour, bei dem verschiedene Fasern miteinander verdrillt werden.

Viskosität

Je höher die Viskosität, desto zähflüssiger ist eine Flüssigkeit, bei der Viskosität handelt es sich um ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluids (Quelle: Sie verlassen die Internetseite CHEMIE.DE Information Service GmbH (Hrsg.): Viskosität. Zugriff am 20.5.2016)

W/X

Waschautomaten

Waschvollautomat sind Waschmaschinen, bei der vom Waschen bis zum Schleudern alles automatisch abläuft. Waschmaschinen, die nur waschen werden als Waschautomaten bezeichnet.

Wasseraufnahme

Wasseraufnahme keramischer Fliesen - Klassifizierung nach DIN EN 14411
Formgebung B trockengepresste keramische Fliesen und Platten:

Gruppe B Ia B Ib B IIa B IIb B III
Wasser-
aufnahme
E ≤ 0,5% 0,5% < E ≤ 3% 0,5% < E ≤ 3% 6% < E ≤ 10% E > 10%

Y/Z



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