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Fruktoseintoleranz

Autorin: Annette Wübbelmann (Meisterin der Hauswirtschaft)

Was ist eine Fruktoseintoleranz?

ObstUnter einer Fruktoseintoleranz versteht man die Unverträglichkeit von Fruktose (= Fruchtzucker). Gesunde Erwachsene vertragen 30 g Fruktose am Tag. Menschen mit einer Fruktoseintoleranz vertragen zum Teil 10 g, andere nur 5 g Fruktose am Tag. Sehr empfindliche Menschen haben bereits bei 1 g Fruktose starke Beschwerden. [1]

Verschiedene Arten der Fruktoseintoleranz

Es gibt drei verschiedene Arten von Fruktoseintoleranz: [2]

Punkt Fruktosämie / Fruktosurie,
Punkt Hereditäre Fruktoseintoleranz,
Punkt Intestinale Fruktoseintoleranz.

Fruktosämie/Fruktosurie

Hierbei handelt es sich um einen Ausfall der Fruktokinase (= Enzym) in der Leber, der durch eine Anhäufung von Nahrungs-Fruktose im Blut (Fruktosämie) und Harn (Fruktosurie) hervorgerufen wird. Diese Fruktosurie wird meist zufällig diagnostiziert und ist nicht behandlungsbedürftig.

Hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) [3], [4]

Unter einer hereditären Fruktoseintoleranz versteht man eine erbliche Stoffwechselerkrankung, die durch einen Enzymdefekt der Ketose-1-phosphat-aldolase verursacht ist. Die HFI tritt bei 1 von 20.000 Neugeborenen auf. Fruktose wird problemlos vom Dünndarm aufgenommen, kann dann allerdings nicht verstoffwechselt werden und reichert sich im Körper an. Bereits der Verzehr einer 1/2 Banane kann zu lebensbedrohlichem Koma führen.
Symptome der hereditären Fruktoseintoleranz sind:

Punkt Erbrechen,
Punkt Vergrößerung der Leber mit späterem Übergang in Zirrhose,
Punkt Eiweißausscheidung über die Nieren (Proteinurie),
Punkt Blutzuckerabfall,
Punkt Gedeihstörungen (nach dem Abstillen),
Punkt Aversion gegen Süßes,
Punkt Auffallend kariesfreies Gebiss,
Punkt Blutungsneigung,
Punkt Muskelkrämpfe.

Bei einer hereditären Fruktoseintoleranz (HFI) muss jeglicher Verzehr von Fruchtzucker sowie Haushaltszucker (Saccharose) ein Leben lang vermieden werden. Aus diesem Grund darf eine HFI nicht mit einer Intestinalen Fruktoseintoleranz (IF) verwechselt werden, weil bei einer IF der Körper noch geringe Mengen an Fruktose toleriert.

Intestinale Fruktoseintoleranz (IF) [3], [5]

IF wird auch als Fruktosemalabsorption, primäre Malabsorption, Fruktoseunverträglichkeit oder als Fruktoseintoleranz bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine lebenslange oder nur vorübergehende Intoleranz (= Unverträglichkeit). In unseren Kulturkreisen kommt die IF bei 3 von 10 Personen vor. Normalerweise gelangt die aufgenommene Fruktose mithilfe des Enzyms GLUT-5 von der Dünndarmwand in die Dünndarmzellen und wird dort im Blut aufgenommen, um als Nährstoff verarbeitet zu werden. Fehlt das Enzym (GLUT-5), liegt ein Defekt im Transport der Fruktose vor. Die Fruktose kann nicht oder nur teilweise in die Dünndarmzellen gelangen (dies ist abhängig von der Ausprägung der Fruktoseintoleranz). Die nicht aufgenommene Fruktose gelangt vom Dünndarm in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien zu Wasserstoff, Kohlendioxid und Fettbausteinen (kurzkettige Fettsäuren) abgebaut.
Hierdurch kommt es zu den Beschwerden wie:

Punkt Völlegefühl,
Punkt "Aufgeblähter, aufgewölbter" Bauch,
Punkt Blähungen,
Punkt Verdauungsprobleme,
Punkt wässriger Durchfall,
Punkt Anfälligkeit für Infekte,
Punkt Probleme mit Haut, Haaren und Nägeln,
Punkt Depressionen.

Vorkommen von Fruktose

Fruktose kommt in Obst sowie in verschiedenen Zuckerarten vor: [2]

Punkt Haushaltszucker – besteht zu gleichen Teilen aus Fruktose und Glukose;
Punkt Inulin ist ein Kohlenhydrat das aus Fruktose aufgebaut ist;
Punkt Sorbit wird im Körper in Fruktose umgewandelt, blockiert die Fruktoseaufnahme in den Darm;
Punkt Honig besteht aus Fruktose und Glukose (z. B.: Rapshonig besteht zu 90 % aus Fruktose);
Punkt Invertzucker – besteht aus Fruktose und Glukose.

Anwendung einer Intestinalen Fruktoseintoleranz in der Praxis [6],[7]

Karenzphase/Auslassdiät

Mit der Feststellung einer IF beginnt eine 4-wöchige Karenzphase / Auslassdiät. In dieser Zeit dürfen keine Fruktose sowie fruktosehaltigen Speisen und Getränke zu sich genommen werden. Auch der Verzehr von Zuckeraustauschstoffen (wie Sorbit [E420], Xylit [E967], Mannit [421], Maltit [E965], Isomaltit [E953]) muss beachtet werden. Diese Zuckeraustauschstoffe führen dazu, dass die Fruktoseaufnahme in den Darm blockiert wird. Bereits der Verzehr einer kleinen Menge kann zu großen Beschwerden führen. Aus diesem Grund sollten diese möglichst vermieden werden. Es ist wichtig, diese Karenzphase einzuhalten. In dieser Zeit verschwinden meist die Beschwerden (Blähungen, Durchfall) und der Darm kann sich erholen und gegebenenfalls regenerieren.

Geeignete Lebensmittel während der 4-wöchigen Karenzphase: [6]

Kartoffeln,
Getreideprodukte,
Milchprodukte,
Gemüsearten wie Erbsen, Spinat, Spargel, Blumenkohl, Brokkoli, gegarte Pilze, Feldsalat, Mangold, Gurken, Chinakohl, Kürbis, Zuckermais, Sellerie, Zucchini, frische Tomaten, Mohrrüben, rote Beete,
Obstsorten wie Papaya, Litschi, Avocado, Rhabarber,
Nüsse, Samen, Kokos,
Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier in jeglicher Form,
Wasser, Kaffee und Tee (schwarz, grün, Kräuter).

Süßungsmittel, die als Zuckerersatz in Maßen eingesetzt werden [6]

Glukose (Traubenzucker, Dextrose),
Der gleichzeitige Verzehr von Glukose kann die Verträglichkeit von fruktosehaltigen Lebensmitteln positiv beeinflussen;
Malz oder Malzsirup,
Malzzucker wird aus Gerste, Mais, Weizen oder Reis gewonnen, dieser besteht ausschließlich aus Glukose;
Milchzucker (Laktose) besteht aus Glukose und Galaktose – Achtung: Bei einer zusätzlichen Laktoseintoleranz ist der Verzehr von Laktose zu vermeiden;
Süßstoffe der Art Acesulfam (E950), Aspartam (E951), Cyclamat (E952), Saccharin (E954) sind in Maßen verträglich.

Ungeeignete Lebensmittel bei einer Fruktoseintoleranz [6]

Alle Obstsorten wie Trockenobst und Fruchtsäfte, inklusive alle Produkte wie Konfitüre, Obstkompott oder Rote Grütze;
Gemüsearten* wie Artischocken, rohe Pilze (enthalten Mannit), Fenchel, Chicorée, Rotkohl, Weißkohl, Porree, Sauerkraut, Paprika, dicke Bohnen, frische Sojabohnen;
Honig (besteht aus Fruktose und Glukose), Birnenkraut, Apfelkraut, Birnendicksaft;
Wein, Sekt.

*Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts sind einige Gemüsearten ungeeignet, da diese zu Beschwerden wie Blähungen führen können. Diese sind ganz besonders in der Karenzphase zu meiden.

Ernährungstagebuch

Jeder Mensch verträgt verschiedene Lebensmittel besser oder schlechter. Daher kann es vorkommen, dass an einem Tag ein Lebensmittel gut und am nächsten dieses weniger gut vertragen wird. Hier sollte jeder auf seine individuelle Verträglichkeit achten, es ist sinnvoll, ein Ernährungstagebuch über die aufgenommenen Lebensmittel zu führen. Es scheint zunächst mühsam, ist aber von hoher Bedeutung, da bei einer detaillierten Führung unbemerkt zu sich genommene Lebensmittel und deren Verträglichkeit bewusst werden. Es spiegelt das Ernährungsverhalten wieder.

Es werden vier Spalten benötigt. In die erste Spalte werden Datum und Uhrzeit notiert. In der nächsten Spalte kann vermerkt werden, was gegessen wurde. Die dritte Spalte bietet Platz, die Befindlichkeit nach dem Essen einzutragen und in die letzte Spalte können eventuell auftretende Beschwerden notiert werden. Statt Worten können auch Symbole wie Smileys oder Wettersymbole (Sonnenschein für "alles ist ok", heiter bis wolkig für "mittelmäßig" und Gewitter für "schlecht") verwendet werden, um sein Befinden auszudrücken.
Ein Beispiel finden Sie unter: Sie verlassen die Internetseite http://www.tilactamed.de/

Datum und Uhrzeit Was wurde ge­ges­sen und getrun­ken Mein Be­finden nach dem Essen Welche Be­schw­erden*
    Sonne  
    Heiter bis wolkig  
    Blitz  

*Hinweis: Beschwerden können auch nach 2 Stunden (und mehr) nach der Mahlzeit auftreten.

Versteckte Fruktose/Sorbit und andere Hinweise [8]

Bei Medikamenten im Zutatenverzeichnis überprüfen, dass weder Fruktose noch Zuckeraustauschstoffe (mehrwertige Alkohole enthalten sind), diese werden als Hilfs- u. Trägerstoffe eingesetzt (Arzt zu Rate ziehen).
Obst mit einem hohen Fruktosegehalt sollte gemieden werden (Äpfel, Birnen, Kirschen, Kiwi, Weintrauben, Trockenobst).
Fruchtsäfte, Limonaden, Light-Getränke, Colagetränke (enthalten Zuckeraustauschstoffe, Fruktose und Glukose).
Milchprodukte mit Früchten oder Fruchtaromen wie Quark, Joghurt, Molke, Buttermilch (enthalten Fruktose).
Fertiggerichte (Zutatenliste auf Fruktose, Sorbit beachten).
Soßen und Marinaden wie Ketchup, Mayonnaisen, Salatdressings, Tütenprodukte (Suppen, Soßen, Dressings) auf Fruktose etc. achten.
Light- und Diabetikerprodukte (diese enthalten Zuckeraustauschstoffe, hauptsächlich Sorbit).
Der Verzehr von hohem Zuckergehalt in Lebensmitteln ist zu meiden, weiter sollten Lebensmittel mit einem höheren Fruktosegehalt als Glukosegehalt gemieden werden.
Durch Zugabe von Glukose wird die Bekömmlichkeit von Fruktose verbessert. Daher ist auf das Fruktose-/Glukoseverhältnis zu achten. Ist der Anteil an Glukose in den Lebensmitteln höher als der Fruktoseanteil, so kann die Fruktose besser verdaut werden.
Durch die Zugabe von etwas Glukose im Kochwasser z. B. beim Garen von → Kartoffeln, Reis oder Nudeln kann die Bekömmlichkeit unterstützt werden (es ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Glukose zugesetzt wird, da sonst die Bauchspeicheldrüsenfunktion überlastet wird und es dann zu Diabetes kommen kann. Der Einsatz von Glukose sollte zeitlich eingegrenzt und mit dem Arzt abgeklärt sein).
Der Anteil an Sorbit, Saccharose und Mannit ist zu beachten, da diese den Fruktosetransport (GLUT 5) hemmen. Bei verpackten Lebensmitteln ist die Zutatenliste [10] zu beachten. Hier werden verschiedene Bezeichnungen von Fruktose, Sorbit und anderen Zuckeraustauschstoffen versteckt wie z. B.:
▪ Fruktose, Fructose, Fruchtsirup, Fruchtzucker, Stärkesirup, Apfel-/Birnenkraut, Kunsthonig (Invertzucker), Zuckeraustauschstoffe;
▪ Zuckeralkohole wie Sorbit (E420), Isomaltit (E953), Mannit (E421), Maltit (E965), Laktit (E966), Xylit (E967);
▪ "Zuckerfrei" bedeutet, dass kein Haushaltszucker verwendet wurde.
Ein besonderes HACCP-Verfahren sowie eine getrennte Lagerung der Lebensmittel ist nicht notwendig.

Was ist in der Testphase zu beachten? [10]

Nach der Karenzphase beginnt die Testphase. Jetzt werden fruktosehaltige Nahrungsmittel ausgetestet. Die tägliche Fruktosemenge erhöht sich um ca. 10-15 g. Es ist ratsam, zunächst Obstsorten mit einem geringen Fruktoseanteil zu sich zu nehmen. Lebensmittel mit einem Gehalt unter 1 g Fruktose/100 g werden meist vertragen. Bei einem höheren Anteil der Fruktose ist die Verträglichkeit abhängig von der Ausprägung der Intoleranz. In Gemeinschaftseinrichtungen, in denen Erzieher/Betreuer oder auch das Küchenpersonal tätig sind, ist es wichtig zu sehen wie es dem Bewohner (Kind, Erwachsener, kranker Mensch, Senior) geht. Hier muss man beobachtend und beratend zur Seite stehen.
Der Fruktoseanteil wird langsam mit der Nahrung gesteigert, um auszutesten, wie viel Fruktose vom Körper vertragen werden kann. Hier ist es zu Beginn hilfreich, Lebensmittel mit einem kleinen Anteil an Fruktose als auch Sorbit (blockiert die Fruktoseaufnahme in den Darm) zu sich zu nehmen und erst dann Lebensmittel mit höherem Fruktoseanteil auszutesten. Die gleichzeitige Glukoseaufnahme begünstigt die Verträglichkeit der Fruktose. Mit der Zeit findet man die individuelle Verträglichkeit der Fruktose heraus.

Beachtung von Nährstoffen bei der Intestinalen Fruktoseintoleranz [6]

Bei einer IF ist vor allem auf ein Nährstoffdefizit von Vitamin A und C, Folsäure (Vit. B-Gruppe), Kalium, Magnesium und Zink, sowie einer ausreichenden Ballaststoffzufuhr zu achten. Aufgrund des Obstverzichtes, der zu einem Vitaminmangel führen kann, ist hier unter Umständen der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert (unter Absprache mit dem Arzt).
Um den Mangel zu vermeiden, ist eine bewusste Ernährung wichtig:

Gemüse reichlich zu sich nehmen: Erwachsene 400-500 g am Tag, Kinder 200-250 g am Tag;
Schonende Garmachungsarten wie Dämpfen und Dünsten bevorzugen (um Vitamin- und Mineralstoffverluste zu meiden);
Mineralwasser mit einem hohen Mineralstoff- und Kaliumgehalt bevorzugen (z. B.: Heppinger, Gerolsteiner);
Getreideprodukte aus Vollkorn bevorzugen, dadurch wird die Ballaststoffzufuhr gesichert;
Probiotische Joghurts wirken gut auf die Darmflora (diese sollten fruktose- und sorbitfrei sein – Zutatenliste beachten).

(Wochenspeiseplan bei einer Intestinalen Fruktoseintoleranz als PDF-Datei 175 kB)

Wochenspeiseplan bei einer Intestinalen Fruktoseintoleranz [11], [12]

  Frühstück Snack Mittag­essen Snack Abend­essen
1. Tag Sie verlassen die Internetseite Schoko-Knusper­müsli (A4, H3, H4) mit Milch (G) oder Naturjoghurt (G) Gurke Risotto mit Cham­pi­gnons (2, 4, C, G, I) Papaya Voll­korn­brot (A2), Tee Butter, Gouda (1, G) Katen­schinken (2), Mineral­wasser*
2. Tag Sie verlassen die Internetseite Roggen-Dinkel­brot mit Lein­samen (A2, A5), Butter (G), Käse (1, G), Sie verlassen die Internetseite Lachs­frisch­käse (D, G) Kaffee, Tee Möhre Makkaroni (A1) mit Spinat Gorgonzola- Sauce (G) Natur-
joghurt (G)
Quark­plinsen (A1, C, G), Tee oder Mineral­wasser*
3. Tag Sie verlassen die Internetseite Dinkelbrot ohne Hefe (A5), Butter (G), Schoko-Nuss-Aufstrich ohne Fructose (27), Gouda (1, G) Papaya Hühner-
frikas­see (1, A1, F, G, I, J) mit Reis
Bio Dinkel-Butter­keks (A5, C, G) Kartoffel­brot (A2), Camembert (G) und Wurst­aufschnitt (2, 3, I) Tomate, Tee, Mineral­wasser*
4. Tag Vollkorn­brot (A2), Butter (G), → Schoko-
aufstrich mit Mandeln
(1, G, H1, H2), Wurst­aufschnitt (2, 3, I)
Natur­joghurt (G) Zucchini­suppe (3, 4, G, I, J) mit Petersilie und Sonnen­blumen-
kernen
Nüsse Wiener Wurst (G, I, J), Tomaten­ketchup, Sie verlassen die Internetseite Dinkel­brot ohne Hefe (A5), Tee, Mineral­wasser*
5. Tag Bauern­brot mit Teff, Butter (G), Camembert (G), Basilikum
Aufstrich
Butter­milch (G) mit Limette Ge­düns­tetes Lachsfilet (D) an Tomaten-Ricotta-Dipp (G), mit Folien­kartoffeln Sie verlassen die Internetseite Schoko-
ladeneis
(C, G)
Voll­kornbrot (A2), Butter (G), Käse (1,G), Puten­brust (2, 3, I, J), Rote Beete in Essig-Oel-Marinade (3), Tee, Mineral­wasser*
6. Tag Sie verlassen die Internetseite Schoko-Knusper­müsli (A4, H3, H4) mit Milch (G) oder Natur­joghurt (G) Gurke Spinat-Champig­nons-Gratin (C, G) Sie verlassen die Internetseite Schoko-
törtchen
(A1, C)
Sie verlassen die Internetseite Roggen-Dinkel­brot mit Lein­samen (A2, A5), Salami (2, 3), Kräuter­quark (G), Gurke, Tee oder Mineral­wasser*
7. Tag Kartoffel­brot (A2) Gouda (1, G) Wurst­aufschnitt (2, 3, I) Butter (G) Quark (G) mit Rhabarber Rinder­filet mit Polenta (G) und Broccoli Sie verlassen die Internetseite Nuss-Hefeschnecken (A1, C, G, H2) Sie verlassen die Internetseite Dinkel­brot ohne Hefe (A5), Butter (G), Käse- (1, G) und Wurst­aufschnitt (2, 3, I) Feldsalat in Essig-Oel-Marinade (3), Tee

*Mineralwasser mit hohem Kalium -und Calciumgehalt verwenden

Zusatzstoffkennzeichnung [13]

Lebensmittel­zusatz­stoffe

1. mit Farbstoffen
2. mit Konservierungsstoff oder konserviert
3. mit Antioxidationsmitteln
4. mit Geschmacksverstärkern
5. geschwefelt
6. geschwärzt
7. gewachst
8. mit Phosphat
9. mit Süßungsmittel/n
10. koffeinhaltig
11. chininhaltig

Kennzeichnung der Allergene [14]

Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können *.

A. Glutenhaltiges Getreide und daraus hergestellte Erzeugnisse,
A1 - Weizen
A2 - Roggen
A3 - Gerste
A4 - Hafer
A5 - Dinkel
A6 - Kamut oder Hybridstämme davon
B. Krebstiere und Krebserzeugnisse,
C. Eier und Eiererzeugnisse,
D. Fisch und Fischerzeugnisse,
E. Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse,
F. Soja und Sojaerzeugnisse,
G. Milch und Milcherzeugnisse,
H. Schalenfrüchte
H1 - Mandel
H2 - Haselnuss
H3 - Walnuss
H4 - Cashewnuss
H5 - Pecannuss
H6 - Paranuss
H7 - Pistazie
H8 - Macadamia- und Queenslandnuss
I. Sellerie und Sellerieerzeugnisse,
J. Senf und Senferzeugnisse,
K. Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse,
L. Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse,
M. Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse,
N. Schwefeldioxid und Sulfite >10 mg/kg (SO2).

* In seiner Stellungnahme zum Thema "Allergenhinweis auf glutenhaltiges Getreide oder auf Schalenfrüchte" weißt der Arbeitskreis lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (ALS) darauf hin, dass es nicht ausreicht anzugeben, dass glutenhaltiges Getreide, bzw. Schalenfrüchte enthalten sind, sondern es muss namentlich die Getreideart bzw. die Schalenfrucht benannt werden (nachzulesen auf Seite 16 der Stellungnahme). Sie verlassen die Internetseite ALS-Stellungnahmen der 105. Sitzung 2015

Fruktosegehalt von Lebensmitteln

Sie verlassen die Internetseite Austauschtabelle für Lebensmittel, Institut für Ernährungsinformation
Sie verlassen die Internetseite Tabelle: Fruktosegehalt von Nahrungmittel, nmi-Portal "Nahrungsmittel-Intoleranz Community"
Sie verlassen die Internetseite Wenn Fruchtgenuss Beschwerden macht, IKK gesund plus


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Interessanter Link

Sie verlassen die Internetseite Lecker ohne...In der Datenbank finden Sie unter anderem Rezepte für Menschen mit einer Fructoseunverträglichkeit.
Sie verlassen die Internetseite Fruktosearme Rezepte

Quellen:

[1] Sie verlassen die Internetseite Intestinale Fruktoseintoleranz – ein häufig unerkanntes Leiden, Praxis Pihusch
[2) Sie verlassen die Internetseite http://www.ernaehrung.de
[3] Sie verlassen die Internetseite http://www.allergico.net, Ihr Portal für Nahrungsmittelunverträglichkeiten
[4] Thilo Schleip: Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker krank macht, 2.überarbeitete Auflage, TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart 2005, 2007, S.19
[5] Sie verlassen die Internetseite http://www.fructoseintoleranz.com, Fructoseintoleranz und Fructosemalabsorption
[6] Sie verlassen die Internetseite http://www.was-wir-essen.de, aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.
[7] Thilo Schleip: Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker krank macht, S.55
[8] Thilo Schleip: Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker krank macht, S.53
[9] Fructosemalabsorption, Job und Fit, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
[10] Thilo Schleip: Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker krank macht, S.59
[11] Sie verlassen die Internetseite http://www.ichkoche.at, Rezepte
[12] Beratung durch R. Holz-Larose (Ernährungsmedizinischen Beraterin), Sie verlassen die Internetseite St. Josef-Hospital im Katholischen Klinikum Bochum
[13] Sie verlassen die Internetseite Merkblatt zur Kenntlichmachung von Zusatzstoffen in der Gastronomie und bei der Gemeinschaftsverpflegung - Stand: Januar 2014
[14] Kennzeichnung von Allergenen in Lebensmitteln - Stand: 10.04.2015

Ausführliche Quellenangaben



Startseite | Impressum |  Letzte Aktualisierung:  05.09.2016