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Tücher für Weißes und Farberhalt

Es gibt im Handel eine Reihe von Tüchern im Angebot. Die einen sollen für weißere Wäsche sorgen und die anderen vor einem Verfärben in der Waschmaschine schützen.

Wäsche-Weiß-Tücher

Wäsche-Weiß-Tücher versprechen den Grauschleier und Gelbverfärbungen von Wäsche zu beseitigen. Dafür enthalten sie → optische Aufheller. Optische Aufheller sind jedoch bereits in allen Vollwaschmitteln - egal ob pulverförmig oder flüssig - enthalten. Sie dosieren die optischen Aufheller in diesem Fall höher. Die Tücher erzeugen zwar einen optischen Effekt, aber wie die Stiftung Warentest anmerkt, beseitigen sie nicht den Schmutz in den Textilien, die den Grauschleier erzeugen [1]. Statt Wäsche-Weiß-Tüchern zu verwenden ist es besser, ein pulverförmiges Vollwaschmittel zu nehmen, dass neben optischen Aufhellern auch → Bleichmittel enthält.

Eine andere Wirkung haben pulverförmige Zusätze, wie „Denk mit Wäsche weiß“ oder „domol Wäsche-Weiss“, die zusätzlich zum normalen Waschmittel hinzugegeben werden. Diese Produkte enthalten → Tetraacetylethylendiamin (TAED), ein Bleichmittelaktivator. Bleichmittel wirkt erst bei höheren Temperaturen. Möchte man weiße Wäsche bei niedrigeren Temperaturen wie 30 °C waschen, sorgt TAED dafür, dass das im Vollwaschmittel enthaltene Bleichmittel bereits niedrigen Temperaturen seine bleichende Wirkung entfaltet. Wobei hier ergänzt werden muss, dass TAED nur wirken kann, wenn das Waschmittel auch Bleichmittel enthält, was nur bei pulverförmigen Waschmitteln (Pulver, Tabs, Megaperls) der Fall ist. Flüssige Waschmittel für weiße Wäsche hingegen enthalten nur optische Aufheller.

Tücher zum Schutz vor Verfärbungen

Die Hersteller versprechen, dass durch die Tücher Textilien vor Verfärbungen geschützt werden und sie sich damit das Sortieren der Wäsche weitestgehend sparen könnten. Die Tücher gibt es für den einmaligen Gebrauch und zur mehrmaligen Verwendung. Sie wirken aufgrund der Eigenschaften der Fasern und ziehen die Farbmoleküle aus dem Wasser an (Abbildung 2). Allerdings ist die Aufnahmekapazität der Tücher begrenzt. In der Gebrauchsanweisung steht extra der Hinweis, neue Bekleidung zunächst getrennt von anderen Textilien zu waschen. Das heißt, die Tücher helfen bis zu einem bestimmten Grad vor dem Verfärben. Tritt aber zuviel Farbe aus den Textilien, reichen die Tücher unter Umständen nicht mehr. Somit ist das → Sortieren der Wäsche wohl doch noch die zuverlässigere Methode ein Verfärben der Wäsche zu verhindern. Damit die relativ kleinen Tücher nicht im Türgummi verschwinden, können sie auch in ein Wäschesäckchen gelegt werden.

Verschiedene Farb- und Schmutzfangtücher

Abbildung 1: Verschiedene Farb- und Schmutzfangtücher

Wäsche mit Farb- und Schmutzfangtuch gewaschen

Abbildung 2: Wäsche mit Farb- und Schmutzfangtuch gewaschen

Wäsche ohne Farb- und Schmutzfangtuch gewaschen

Abbildung 3: Wäsche ohne Farb- und Schmutzfangtuch gewaschen


Quelle

[1] Sie verlassen die Internetseite Stiftung Warentest (2013): Weiße Wäsche: Was gegen den Grau­schleier hilft. Zugriff 22.06.2018

Ausführliche Quellenangaben



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