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Mikrofasern

Mikrofasern ist die Bezeichnung für Fasern, die kleiner als 1 dtex und damit deutlich feiner als Seide sind. Die Einheit 1 dtex (Dezitex) bedeutet, dass 1 g dieser Faser 10.000 m lang ist. Mikrofasern können zwischen 0,5 bis unter 1,2 dtex liegen, häufig sind es zwischen 0,5-0,7 dtex. Super-Mikrofasern sind noch feiner, hier wiegen 100.000 m nur 1 g. Mikrofasern bestehen meist aus → Polyester, Polyacryl oder → Polyamid. Gewebe, die aus solch filigranen Fasern hergestellt werden, sind außergewöhnlich fein, weich und leicht. → Mikrofaser-Tücher werden besonders zum Reinigen geschätzt. Sie zeichnen sich durch hohe Saugkraft und Flusenfreiheit aus. Der Grund liegt auch hier bei der enormen Feinheit der Fasern, bei gleichem Gewicht wird das Gewebe voluminöser und wird damit saugfähiger.

Eigenschaften

Punkt winddicht,
Punkt wasserdampfdurchlässig,
Punkt hautsympathisch,
Punkt atmungsaktiv,
Punkt angenehmes Trageverhalten,
Punkt ansprechende Optik,
Punkt vielseitige Oberflächeneffekte möglich,
Punkt weicher Fall.

Quellen:

Sie verlassen die Internetseite Microfasern, Treuhandgemeinschaft Deutscher Chemiefasererzeuger GmbH
Sie verlassen die Internetseite Mikrofaser, Carsten Vollmer
Greenpeace media GmbH (HG), Textil-Fibel 5, Gut anziehen - gesund, umweltfreundlich und fair. 2016
Eberhard Wadischat: Praxislexikon der Textilkunde, 2003



Startseite | Impressum |  Letzte Aktualisierung:  11.07.2016