Wissen Hauswirtschaft Impressum Sitemap Suche Kontakt
Wissen rund um die Hauswirtschaft
Lupe Suche

Sie befinden sich hier: Startseite > Hygiene > Gefahren für Lebensmittel > Aspergillus flavus

Aspergillus flavus

Schema eines Konidienträgers mit Konidiosporen von Aspergillus
Abbildung 1: Schema eines Konidienträgers mit Konidiosporen.

Aspergillus flavus gehört zur Gattung Aspergillus. Die Konidiosporen, die an den Konidienträgern ausgebildet werden (siehe Abbildung 1), erscheinen gelb-grün gefärbt; wenn die Sporen älter werden, können sie sich dunkelgrün färben. Die minimale Wachstumstemperatur liegt bei 6 °C bis 8 °C, das Maximum zwischen 42 °C und 45 °C und das Optimum bei 35 °C bis 37 °C; dieses Optimum macht es ihm möglich, im menschlichen Körper zu überleben.

Folgende Lebensmittel sind vor allem von einem Schimmelpilzbefall mit Aspergillus-Arten bedroht: Getreide und Backwaren, Obst und Gemüse sowie Käse- und Joghurtprodukte. Neben Lebensmitteln können sie auch Papier und Tapeten zerstören, hinterlassen Korrosionsspuren auf Metallen und greifen kalkhaltige Gesteine wie Marmor sowie Leder, Textilien aus Pflanzenfasern und Farbabstriche an. Als Besonderheit von Aspergillus flavus sei erwähnt, dass er Verstopfung von Benzin- und Treibstoffleitungen und Filtern verursachen kann.

Schimmelpilze bilden als Stoffwechselprodukte sogenannte Mykotoxine. Aspergillus flavus ist einer der Hauptproduzenten von Information Kojisäure. Nur ein kleiner Teil (etwa 35 %) der Stämme produzieren Aflatoxin, das zu den krebserzeugenden und mutagenen Substanzen gehört. Aspergillus flavus kann der Auslöser für Aspergillose sein.

Um eine gesundheitsschädliche Wirkung zu verhindern, wurden für einige Mykotoxine, so auch Aflotoxin, Grenzwerte festgelegt. Sie verlassen die Internetseite Höchstmengenregelungen für Mykotoxine in Lebensmitteln in der Europäischen Union und in Deutschland.
Grundlage ist die Verordnung (EG) 466/2001 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln (Sie verlassen die Internetseite Verordnung (EG) 466/2001), sie wird durch die Verordnungen (EG) Nr. 257/2002 - (Aflatoxine in Lebensmitteln) und die Verordnung (EG) Nr. 472/2002 - (Aflatoxine in Gewürzen sowie Ochratoxin A in bestimmten Lebensmitteln) ergänzt.

Infektionsweg

Sporen von Aspergillus flavus, die ebenfalls Mykotoxine enthalten, können eingeatmet oder mit kontaminierten Lebensmitteln aufgenommen werden.

Inkubationszeit

keine Angaben

Krankheitsverlauf

Aspergillose bezeichnet ein weites Feld an Infektionskrankheiten, die durch die Gattung Aspergillus hervorgerufen werden. Betroffen werden kann so ziemlich jedes Organ im Körper. Nähere Erklärungen → Aspergillus niger

Prävention

Präventionsmaßnahmen siehe Aspergillus niger.

Quellen:

Sie verlassen die Internetseite Höchstmengenregelungen für Mykotoxine in Lebensmitteln in der Europäischen Union (EU) und in Deutschland, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Dokument aktualisiert am: 29.03.2012
Sie verlassen die Internetseite Aspergillus flavus, Center for Integrated Fungal Research, 2005
Kück, Nowrousian, Hoff, Engh, Schimmelpilze: Lebensweise, Nutzen, Schaden, Bekämpfung, 2009

Ausführliche Quellenangaben



Startseite | Impressum |  Letzte Aktualisierung: 18.02.2011