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Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

Dieser Abschnitt besteht aus zwei Teilen:

1) schriftliche Prüfung (180 min)
2) Durchführung einer Unterweisung

Schriftlicher Teil

Damit Sie eine Vorstellung haben, wie die Prüfungsfragen aussehen könnten, haben Teilnehmerinnen des Meisterkurses die Aufgaben der letzten Prüfung etwas umformuliert. Es handelt sich also nicht um Originalfragen. Bitte beachten Sie, dass die Fragen aus verschiedenen Bundesländern stammen, die Anforderungen zwischen den Bundesländern aber variieren.

Die Aufgabenstellung:
1) Berufsausbildungsvertrag mit Angaben der Auszubildenden ausfüllen.

Listen Sie die rechtlichen Mindestangaben auf, die laut Berufsbildungsgesetz enthalten sein müssen, und begründen Sie diese.

2) Eine Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr mit Lernschwierigkeiten, die sonst sehr engagiert und Interesse zeigte, verhält sich gegenüber der Küchenleitung trotzig und aufsässig mit den Worten: "Du blöde Kuh ..." und weiteren Beschimpfungen. Es soll eine Abmahnung geschrieben werden, welche gesetzlichen Regelungen muss man einhalten, begründen Sie diese. Stellen Sie ein Motivationskatalog zusammen.

3) Die Hauswirtschaftsleitung im Seniorenheim St. Agnes möchte ein Konzept zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter einführen (Mitarbeiter in der Großküche). Welches Ziel hat die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Listen Sie die Angaben auf, die für die Einführung benötigt werden und begründen Sie diese.


1) Für das kirchliche Altenheim "Sonnenschein" wird ein Ausbilder / eine Ausbilderin gesucht. Erstellen Sie ein Qualifikationsprofil.

2) Im Team soll ein Ausbildungsplan erstellt werden. Beschreiben Sie die Grundsätze, die bei der Planung in sachlicher und betrieblicher Hinsicht zu beachten sind.

3) Mit einer Auszubildenden im dritten Lehrjahr wird eine Projektaufgabe durchgeführt. Beschreiben Sie die Rolle, die Sie als Ausbilderin bei den einzelnen Punkten der vollständigen Handlung einnehmen, und begründen Sie.

4) Die Stelle der Hygienefachkraft soll intern besetzt werden. Es wurde keine geeignete Bewerberin mit den entsprechenden Qualifikationen gefunden. Jetzt soll eine Mitarbeiterin weitergebildet werden. Sie halten Sabine S. für geeignet. Sie ist 35 Jahre alt, verheiratet, hat eine sechs Jahre alte Tochter. Sie ist seit fünf Jahren im Betrieb und Hauswirtschafterin.
4.1) Sie haben Sabine S. zu einem Gespräch eingeladen. Für eine erfolgreiche Unterredung braucht man Transparenz. Bitte erarbeiten Sie eine Checkliste, die Sie der Mitarbeiterin zur Vorbereitung überreichen.
4.2) Sabine S. befürchtet den Anforderungen des Betriebes nicht gerecht zu werden. Außerdem möchte Sie nicht, dass die Betreuung Ihrer Tochter zu kurz kommt. Erläutern Sie, wie Sie die Mitarbeiterin zur Zusammenarbeit motivieren. Am Ende des Gespräches erarbeiten Sie eine Zielvereinbarung für die Weiterbildung.

Praktischer Teil

Ausarbeitung: Zu der Tabelle muss ein Zeitplan erstellt werden, auch wenn dieser im Merkblatt HA MP 23 (Hinweise zur schriftlichen Ausarbeitung/Planung der durchzuführenden Ausbildungseinheit im Prüfungsteil "Berufsausbildung und Mitarbeiterführung" nicht steht). Der Zeitplan ähnelt dem Arbeitsplan, der bei der Gesellenprüfung zu jeder Teilprüfung anzufertigen ist [Beispiel PDF-Datei, 27 Kb]. Man muss auf jeden Fall mehrere Feinziele angeben.



Startseite | Impressum |  Letzte Aktualisierung: 06.04.2010